Pizol Tag 1
- Tom

- 12. Jan.
- 2 Min. Lesezeit
Aktualisiert: 13. Jan.
Es gibt dieses eine Geräusch, auf das ich mich das ganze Jahr gefreut habe: Das satte Klicken, wenn meine Skischuhe in die Bindung einrasten.

Endlich ist es wieder soweit! Heute ging es für mich zum ersten Mal in dieser Saison auf den Pizol – und ich hätte mir kaum einen schöneren Start wünschen können.

Ich bin direkt von Wangs mit der Gondel hochgeschwebt. Schon während der Fahrt habe ich gemerkt, wie der Alltag unten im Tal immer kleiner wurde und meine Vorfreude mit jedem Höhenmeter stieg.
Mystische Stimmung ganz für mich
Das Wetter heute? Spannend! Ich hatte keinen klassischen "Bluebird"-Himmel mit strahlendem Sonnenschein, sondern eine leichte Bewölkung mit leichtem Schneefall. Ehrlich gesagt, mag ich das. Die Wolken haben für ein unglaublich diffuses, fast weiches Licht gesorgt, bei dem ich die Konturen der Piste besonders gut sehen konnte.

Zwischendurch brachen immer wieder Sonnenstrahlen durch und haben das verschneite Rheintal unter mir wie mit Scheinwerfern beleuchtet. Dieser Ausblick vom Pizol – von den Churfirsten bis rüber nach Österreich und Liechtenstein – ist für mich jedes Mal wieder ein Highlight.
Die Pisten: Ein Traum in Weiss
Für meinen ersten Tag habe ich es erst einmal ruhig angehen lassen. Die Pisten waren super präpariert, griffig und besassen Pulverschnee der höchsten Güte. Da nicht viel los war, hatte ich richtig viel Platz für mich, um meine ersten Schwünge zu ziehen und wieder ein Gefühl für den Schnee zu bekommen.
Besonders die Abfahrt von der Pizolhütte hat mir heute richtig Spass gemacht.
Natürlich durfte auch mein Einkehrschwung nicht fehlen. Für mich gibt es nichts Besseres als eine heisse Schoggi und/oder Rösti auf der Hütte, während ich draussen die Wolken an den Gipfeln vorbeiziehen sehe.
Für die kommenden Tage, habe ich mich für die Gaffiahütte entschieden, da sie unmittelbar in den Bergen liegt. Ich mag dieses abgelegte, nicht überlaufene Feeling. Vor allem am Abend strahlt es einen ganz besonderen Flair aus. Die Ruhe und Abgeschiedenheit ist schon sehr mystisch, aber nicht jeder steht darauf. Das Spartanische, Einfache ohne jeglichen Luxus, das liebe ich in den Bergen.

Mein Fazit zum ersten Tag
Meine Beine sind jetzt zwar etwas schwer, aber mein Kopf ist wunderbar leicht. Der Pizol hat mir heute wieder bewiesen, warum er eines meiner liebsten Skigebiete in der Region ist: Klein, fein und mit einem Panorama, das ich so schnell nicht satt habe.
Morgen soll das Wetter etwas aufklaren – ich kann es kaum erwarten, wieder hochzufahren.
Wart ihr dieses Jahr schon auf der Piste? Schreibt mir gerne in die Kommentare, wo ihr eure ersten Schwünge gezogen habt!

















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