Lichtmagie am LiLu 2026
- Tom

- 25. Jan.
- 2 Min. Lesezeit
Graue Januartage? Nicht in Luzern
Heute habe ich mich dick eingepackt und bin in die Stadt gegangen, um das LiLu Lichtfestival Luzern zu besuchen. Wenn man im Januar durch die Gassen der Altstadt läuft, erwartet man normalerweise Kälte und Dunkelheit. Doch beim LiLu verwandelt sich Luzern in eine surreal leuchtende Galerie unter freiem Himmel.
Es ist schon etwas Besonderes, wenn das vertraute Stadtbild plötzlich völlig neu inszeniert wird. Ich nehme Euch in diesem Beitrag mit auf meinen Rundgang und verrate Euch auch ein paar Details, die vielleicht nicht jeder kennt.

Der Rundgang: Wenn Fassaden zu Leinwänden werden
Der Moment, in dem die Dämmerung einsetzt und die Installationen "erwachen", hat immer etwas Magisches. Der offizielle Rundgang führte auch dieses Jahr wieder an den bekannten Wahrzeichen vorbei, aber mein persönliches Highlight war die Art, wie Licht nicht einfach nur "beleuchtet", sondern erzählt.
Besonders fasziniert hat mich dieses Jahr die Mischung aus verspielter Kunst und technischer Präzision.
Die Atmosphäre: Es ist nicht nur das Licht, es ist das Zusammenspiel mit dem dunklen Wassers des Vierwaldstättersees und der historischen Architektur. Die Kälte vergisst man fast, wenn man vor einer tanzenden Lichtskulptur steht.
Die kleinen Momente: Oft sind es aber gar nicht die riesigen Projektionen, die am meisten berühren, sondern die kleineren Installationen in den engen Gassen oder auf den Plätzen, wo man kurz stehenbleibt und einfach nur staunt.

Ein Blick hinter die Kulissen: Was ist das LiLu eigentlich?
Vielleicht hast Du Dich beim Spazieren auch schon gefragt: Wer macht das eigentlich und warum? Hier ein paar "Hintergrund-Schnipsel" für Deinen nächsten Smalltalk:
Nicht nur für Touristen: Das LiLu wurde ursprünglich ins Leben gerufen, um das "Januarloch" zu füllen. Es ist eine Initiative von Luzern Hotels und Luzern Tourismus (gegründet 2018), um die Stadt auch in der kalten, touristisch eher ruhigen Zeit zu beleben.
Kostenlos vs. Ticket: Ein Grossteil des Festivals ist bewusst kostenlos gehalten. Der etwa einstündige Spaziergang zu den rund 20 Lichtinstallationen kostet keinen Eintritt. Finanziert wird das Ganze teilweise durch die Tickets für die grossen Lichtshows (wie in der Jesuitenkirche) und durch Sponsoren.
Internationale Kunst: Die Installationen sind keine "Weihnachtsbeleuchtung 2.0". Kuratoren laden Lichtkünstler aus der ganzen Welt ein, ihre Werke hier zu präsentieren. Luzern wird für 11 Tage quasi zu einem internationalen Museum für Lichtkunst (Light Art).
Ein kleiner Querschnitt des LiLu 2026
Mein Fazit
Der Besuch heute hat mir wieder gezeigt, wie wichtig Licht für unser Gemüt ist. Das LiLu schafft es, Menschenmassen im tiefsten Winter auf die Strasse zu locken – nicht zum Shoppen, sondern zum gemeinsamen Staunen.
Es ist ein Spaziergang, der im wahrsten Sinne des Wortes das Herz erwärmt.
Warst Du auch schon dort? Welches Lichtkunstwerk hat Dich am meisten beeindruckt? Schreib es mir gerne in die Kommentare!

























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