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Image by CHUTTERSNAP

Pizol Tag 4: Sonne, Schnee & Urlaubsglück: Ein krönender Abschluss an Tag 4 am Pizol

  • Autorenbild: Tom
    Tom
  • 15. Jan.
  • 4 Min. Lesezeit

Man sagt ja oft, man solle aufhören, wenn es am schönsten ist. Wenn dieser Spruch wahr ist, dann wäre heute der perfekte Moment gewesen, die Zeit einfach anzuhalten. Mein vierter Tag am Pizol war schlichtweg ein Wintermärchen aus dem Bilderbuch.


Kaiserwetter und Traumpisten

Schon beim ersten Blick aus dem Fenster heute Morgen war klar: Das wird ein besonderer Tag. Ein strahlend blauer Himmel mit vereinzelten Wolken spannte sich über die Gipfel. Die Sonne verwandelte die verschneite Bergwelt in ein glitzerndes Meer.


Die Bedingungen auf der Piste hätten nicht besser sein können:

  • Schneeverhältnisse: Griffig, kompakt und perfekt präpariert – echtes „Kurzschwung-Paradies“.

  • Sicht: Fernsicht bis zum Bodensee und tief in die Glarner Alpen.

  • Atmosphäre: Trotz der Sonne war der Schnee bis in den Nachmittag hinein top, dank der knackigen Temperaturen in der Höhe.



Den Moment aufsaugen

Da morgen Nachmittag bereits die Abreise ansteht, stand heute alles unter dem Motto: Geniessen bis zum letzten Lift. Ich habe jeden Schwung bewusst gesetzt, die kalte Bergluft tief eingeatmet und natürlich die obligatorische Pause auf der Sonnenterrasse der Pizolhütte etwas länger ausgedehnt als sonst. Bei diesem Panorama schmeckt der Alpenteller einfach doppelt so gut!

Es ist dieses typische „Last-Day-Feeling“: Man will einerseits jede Piste noch einmal fahren und gleichzeitig einfach nur kurz stehen bleiben, um dieses unglaubliche Bergpanorama im Gedächtnis zu speichern.




Abschied auf Raten

Jetzt sitze ich mit müden Oberschenkeln, aber einem riesigen Grinsen im Gesicht in meiner Unterkunft, der Gaffia-Hütte. Die Skibrille hat ein ordentliches „Abdruck-Highlight“ im Gesicht hinterlassen (das beste Souvenir!), und die Speicherkarte der Kamera ist voll mit Bildern, die eigentlich keiner Bearbeitung bedürfen.

Morgen Vormittag werde ich noch ein paar letzte Abfahrten mitnehmen, bevor es gegen Mittag heisst: Rucksack auf den Rücken und Abschied nehmen.


Aber nach einem Tag wie heute fällt das zwar schwer, geschieht aber mit einem absolut erfüllten Herzen.

Pizol, Du hast Dich heute von deiner allerbesten Seite gezeigt!


Highlight des Tages: Die Abfahrt vom Pizol-Gipfel bis hinunter nach Pardiel bei unverspurten Pistenabschnitten und direkter Sonneneinstrahlung. Unbezahlbar!

📸 Die besten Fotospots von heute

Wenn ihr die Kamera dabei hattet, waren das heute die absoluten „Must-haves“ für den Feed:

  1. Pizol-Gipfel-Panorama: Der Klassiker. Bei diesem Kaiserwetter war die Fernsicht bis zum Bodensee und in die österreichischen Alpen heute unschlagbar.

  2. Action-Shot am „Laufböden“: Die frisch präparierten, breiten Pisten im grellen Sonnenlicht waren die perfekte Kulisse für Carving-Fotos.

  3. Hütten-Vibe: Ein Bild vom kühlen Getränk auf der Sonnenterrasse mit den schneebedeckten Gipfeln im Hintergrund – das pure Urlaubsfeeling.


❄️ Rückblick: Eine Woche Winterwunder am Pizol

Bevor ich morgen die Heimreise antrete, lasse ich die letzten Tage noch einmal Revue passieren. Es war eine Woche voller Kontraste und Highlights:

  • Tag 1: Ein mystischer Start bei leichter Bewölkung. Das diffuse Licht über dem Rheintal hat für eine ganz besondere Stimmung gesorgt und das erste „Pisten-Glück“ der Saison perfekt gemacht.

  • Tag 2: Der perfekte Mix. Erst bewölkt, dann riss der Himmel auf und ich konnte den Nachmittag gemeinsam mit Tschidio bei strahlender Sonne geniessen.

  • Tag 3: Das absolute Highlight für Naturfreunde – neben den perfekten Pisten hatten wir das Glück, eine Gams direkt in der Felswand zu beobachten. Ein kurzer Moment der Stille inmitten der Bergwelt. Tschidio musste mich zwar leider verlassen, aber ich habe die Fahne für ihn hochgehalten!

  • Tag 4: Der krönende Abschluss. Kaiserwetter von der ersten bis zur letzten Gondel, griffige Pisten und wehmütige Abschieds-Schwünge.


Und hier noch einige Highlights in Bildform zum Träumen.



Fazit

Der Pizol hat mal wieder gezeigt, warum er einer meiner Lieblingsberge ist. Ob bei Wolken oder Sonnenschein, ob beim Wildlife-Spotting oder beim sportlichen Carven – diese vier Tage waren genau das, was ich gebraucht habe.


Morgen geht es nach ein paar letzten Abfahrten zurück nach Hause. Danke, Pizol – ich komme definitiv wieder!



Die Woche in Zahlen

Kategorie

Wert (ca.)

Gesamte Pistenkilometer

~ 85 km

Höhenmeter (Abfahrt)

~ 12'500 m

Höchster Punkt

Pizolhütte (2'227 m ü. M.)

Hütten-Stopps

Ein obligatorischer pro Tag 😉

Gams-Sichtungen

1 (mein absolutes Highlight!)

🎒 Equipment-Check: Was war diese Woche unverzichtbar?

Nach vier Tagen unter wechselnden Bedingungen weiss ich jetzt genau, was in den Rucksack gehört:

  • Sonnencreme (LSF 50): Absolut lebensnotwendig an Tag 3 und 4! Ohne den Schutz wäre das heute bei der intensiven Reflexion im Schnee böse ausgegangen.


  • Verspiegelte Skibrille: Während an Tag 1 noch die kontrastverstärkenden Gläser für Wolken super waren, war heute die dunkle Verspiegelung ein Segen.


  • Smartphone/Kamera mit gutem Zoom: Nur so konnte ich die Gams an der Felswand überhaupt vernünftig festhalten.


  • Layering-System: Morgens war es im Schatten noch knackig kalt, während ich am Nachmittag in der Sonne fast im T-Shirt auf der Terrasse sitzen konnten. Zwiebelprinzip!


Ein letzter Gruss vom Berg

Morgen nutze ich das Zeitfenster bis zur Abreise noch für ein paar „Abschieds-Schwünge“ auf den Talabfahrten, bevor ich die Skier einpacke. Es war eine Woche, die mich körperlich gefordert, aber mental komplett aufgeladen hat.


Der Pizol hat mir mal wieder gezeigt: Man braucht nicht die grössten Skigebiete der Welt, um das grösste Glück zu finden. Es sind die Qualität der Pisten und die Ruhe der Natur.


Danke fürs Mitlesen bei meinem kleinen Winter-Abenteuer!


Nächster Halt: Die heimische Couch (und die Planung für den nächsten Trip!)


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